Filmworkshop "Schnittfenster"

Der Filmworkshop "Schnittfenster" fand vom 12.06. bis 29.10.16 in Kooperation mit dem interkulturellen Jugend- und Familienzentrum Schalasch statt. Die jungen Teilnehmer*innen aus Deutschland und Russland setzten sich mithilfe von Kamera und Videoschnitt mit spannenden Fragen zu Migration und Integration auseinander:

Wie ist es, als Russlanddeutsche*r nach Deutschland auszuwandern? Welche Probleme treten auf? Wie kann man diesen Herausforderungen begegnen? Und was sind die schönen Seiten am Auswandern?

Als Ergebnis dieser kreativen Auseinandersetzung entstand der Dokumentarfilm „Von der Heimat ins Mutterland“, der von den Jugendlichen des Interkulturellen Familienzentrums SCHALASCH selbst gedreht, geschnitten und vertont wurde.

Hier eine kurze inhaltliche Zusammenfassung:

Familie Dyck, bestehend aus drei Generationen, ist aufgrund mangelnder Arbeitsplätze im Jahre 2007 aus dem Wolgograder Gebiet in Russland nach Berlin gezogen. In der Dokumentation erzählen sie uns von ihrem Leben in Russland, von Familie und Freunden, aber auch von den Problemen, die sie als Russlanddeutsche in ihrer alten Heimat oft hatten, und die ihnen das Leben häufig schwer machten. Angekommen in Deutschland standen sie vor neuen Herausforderungen: eine neue Sprache, die Integration und das Suchen nach neuen Arbeitsplätzen waren Schwierigkeiten, die bewältigt werden mussten. Wir erfahren, wie sie diesen großen Schritt meisterten und sich Stück für Stück an ihre neue Heimat gewöhnten. Sie erzählen auch eine Menge über Bräuche, Religion und über die schönen Seiten des neuen Lebens in einem anderen Land.

Euer Film auf deutsch

Euer Film auf russisch