1 Projekttag - 2 Workshops: Das KulTourMobil an der Karl-Zeiss-Oberschule

Am 03.07.17 waren wir mit dem KulTourMobil gleich mit zwei parallelen Veranstaltungen an der Karl-Zeiss-Oberschule in Berlin-Lichtenrade vertreten.

Selbstportraitfotografie zum Thema "Identität"

Wer hat nicht schon einmal eine Kamera in der Hand gehabt und damit ein Foto von sich selbst geschossen? Heute, in Zeiten von Smartphones und Selfies ist der Akt des „Sich-Selbst-Fotografierens“ fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Unser Bild kursiert im Netz und entfernt sich dadurch oft von unserem wahren „Ich“.

Angeleitet von den beiden Referent*innen Daniellis Hernández aus Kuba und Nike Arnold aus Deutschland/Venezuela setzten sich die Schüler*innen im Workshop "Selbstportraitfotografie" mit ihrer eigenen Identität auseinander und öffneten sich den Fragen #Wer bin ich? #Wer möchte ich sein? #Wie sehen mich die anderen?

Ausgehend von einer eigenen inneren Suche nutzten sie die Sprache der Fotografie, erstellten eigene Selbstportraits und entdeckten sich dabei so, wie sie sind und sein möchten.

Der Projekttag wurde im Rahmen des Tages der offenen Tür des Fachbereichs Spanisch organisiert. Parallel zur Erstellung der eigenen Selbstportraits erfuhren die Jugendlichen Neues über die kulturellen Besonderheiten der Herkunftsländer der Referentinnen und konnten ihre in der Schule erlernten Sprachkenntnisse in der Praxis ausprobieren. Diese authentische Auseinandersetzung mit der spanischen Sprache verbunden mit den spannenden Traditionen und Bräuchen Kubas und Venezuelas  kam bei den jungen Teilnehmer*innen besonders gut an. 

 

Graffiti und Stencils zum Thema "Vorurteile und Rassismus"

Anhand verschiedener Spiele und Methoden sprachen wir in diesem Workshop zunächst über Vorurteile, die Entstehung von Rollenbildern und das Erkennen von Stereotypen. #Welche Vorurteile gibt es in eurem Umfeld? #Wo habt ihr schon einmal Ausgrenzung erlebt oder sogar selbst erfahren? #Wie geht man damit um?

Nach dieser thematischen Einführung gestalteten die jungen Teilnehmer*innen gemeinsam eine besondere Message. Angeleitet von dem Graffitikünstler Danny aus Peru grundierten sie selbst die Leinwand, zeichneten Buchstaben, Logos und Stencils, schnitten diese aus und gestalteten so eigenständig ein Kunstwerk für ihre Schule.