Lasst die Puppen tanzen

von Juliane Marquardt

Als Einstieg zeigte die Referentin und Puppenspielerin Heike Kammer ihr Stück „Die Karotte der Freundschaft“, das sie in Mexiko im Zuge der Friedensarbeit entwickelt hat und nun auch in Deutschland aufführt. „Mir ist wichtig, dass die Kinder mit meinen Stücken lernen, dass sich Konflikte auch ohne Gewalt lösen lassen.“ Mit diesen Worten der Puppenspielerin wurden die Teilnehmer*innen direkt in den Puppenspielkosmos geschickt. Der Auftrag: in Kleingruppen ein eigenes kleines Stück zum Thema (kulturelle) Vielfalt zu entwickeln. Dies wurde dann auch direkt improvisatorisch aufgeführt. So entstanden schon die ersten tollen Ideen und die Begeisterung für die vielschichtigen Einsatzmöglichkeiten des Mediums entflammte.

In einem nächsten Schritt wurden die Handpuppen selbst gestaltet und die Inhalte und Dialoge konkretisiert. Es entstanden drei Puppentheaterstücke. Eines dreht sich darum, kulturelle Unterschiede und den interkulturellen Austausch als Bereicherung zu sehen. Das zweite möchte vermitteln, dass jeder Mensch mit seinen Stärken und Schwächen etwas Besonderes ist und man gemeinsam viel mehr erreicht, als alleine. Ein weiteres Stück richtet sich an die Zielgruppe der Erwachsenen und thematisiert den täglichen Kampf der Frau in der westlichen Gesellschaft und regt zum Nachdenken an.

Am Ende der beiden Workshoptage haben sich Gruppen zusammengefunden, die auch weiterhin Lust haben, an ihren Ideen weiterzuarbeiten und einem größeren Publikum zu präsentieren.

Anfragen für Auftritte sind also jederzeit willkommen. Hierzu einfach bei Juliane Marquardt unter j.marquardt@djo-bb.de melden.

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