"Mit Courage gegen Rassismus" an der Wilhelm-Bölsche-Schule

Während der Projekttage an der Wilhelm-Bölsche-Schule in Berlin-Friedrichshagen beschäftigten sich die Schüler*innen der 7. Klassen auf vielfältige Weise mit den Themen Rassismus und Courage und einem offenen Umgang in einer vielfältigen Gesellschaft.

Mit ganz unterschiedlichen kreativen Mitteln setzten sich die Schüler*innen eine Woche lang intensiv mit dem Thema auseinander.

Dabei sind viele spannende erkenntnisreiche Gespräche und kreative Ergebnisse entstanden.

 

Kulturelle Vielfalt und Musik

Der erste Tag stand ganz im Zeichen Australiens. Die aus der Stadt Adelaide stammende Künstler und Musikerin Rosanna brachte uns die kulturellen Besonderheiten ihres Landes bei und zeigte uns, dass Australien ein Ort ist, an dem Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen seit jeher zusammen kommen. Die Schüler*innen schrieben gemeinsam, am Beispiel eines australischen Liedes, einen Song für ihre Schule, der eine besondere Aussage hat: „We are one but we are many. I am, you are, we are together friends!“

Graffiti

Auch beim Graffiti-Workshop ging es darum, für die Schule eine besondere Message zu gestalten und diese für alle sichtbar auszuhängen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Kulturen unserer Welt anhand ihrer Begrüßungen kennengelernt hatten, konnten sie sich mit den Spraydosen ausprobieren. Entstanden ist eine Graffiti-Collage als Aushängeschild für die Schule.

Comics

Comics eignen sich besonders gut, um Situationen darzustellen, in denen Mut und Courage gefragt sind, um gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen. Diese entwickelten die Schüler*innen am dritten Tag. Vorher tauschten wir uns anhand von Karikaturen darüber aus, wie man diese komplexen Themen zeichnerisch darstellen kann.

Viel Spaß und Erkenntnis brachte auch das Quiz über die Migrationsgeschichten unserer Alltagsgegenstände und zeigte uns, dass das vermeintlich Fremde uns oft vertrauter ist, als wir denken.

Fotografie

Über zwei Tage fand außerdem ein Fotografie-Workshop statt. Hier lernten die Schüler*innen allerlei über Bildsprache, Perspektiven und Formate und entwickelten und fotografierten Bildreihen zum Thema Ausgrenzung. Eine aussagekräftige Aktion war auch die Schattenfotografie, denn sie machte deutlich: auch wenn wir unterschiedlich aussehen, wir sind alle Menschen und unsere Schatten haben die gleiche Farbe.