Malerei

Lernen  wird interessant,  wenn  es  Neues  und  Unbekanntes zulässt. Mit Experimentierfreude und Neugier lernen die Teilnehmer*innen durch die Malerei Unbekanntes, Fremdes und Eigenes kennen.

Darüber hinaus werden im Workshop verschiedene Werke ausländischer Künstler*innen und ihre biographischen Hintergründe vorgestellt. So bekommen die Teilnehmer*innen Zugang zu anderen Ausdrucksmöglichkeiten. Durch die Einbeziehung von Kunstgeschichte werden Zusammenhänge und Hintergründe einer anderen Kultur und die Lebenswelten ihrer Menschen bekannt.

Anhand der selbst gemalten Bilder werden Bezüge zu den vorgestellten Künstler*innen, Epochen, Techniken und Stilen der internationalen Kunstgeschichte hergestellt. Die eigenen Werke werden in der Gruppe besprochen und so der gemeinsamen Interpretation und Diskussion zugänglich gemacht. Intensive Gespräche über die gestalteten Bilder und vorgestellten Künstler*innen finden statt. Barrieren der Scheu sowie der Sprache werden überwunden. So werden nicht nur Themen interkultureller Begegnung aufgegriffen und diskutiert, sondern auch das Selbstbewusstsein der Teilnehmer*innen wird gestärkt.

Die Ausdrucksmöglichkeiten der Malerei sind eine universelle Sprache, die in allen Kulturen gilt. Die Barrieren der gesprochenen Sprache werden im Workshop aufgebrochen, sowohl kulturell als auch zwischen den Generationen. Die Malerei schlägt Brücken und schafft Raum für Begegnung, Austausch und Miteinander. Nur so kann gegenseitige Toleranz  und  Akzeptanz  gelingen. 

Die Künstler*innen des Malerei-Workshops treffen sich jeden Sonntag von 16:00 bis 18:00 Uhr im Kurdistan Kultur- und Hilfsverein e.V. in der Nogatstr. 5 in Berlin-Neukölln. Der Workshopleiter Ercan Arslan hilft ihnen dabei, sich in gemütlicher Atmosphäre künstlerisch zu entfalten, Experimente mit Farben durchzuführen und unterschiedliche Mal- und Zeichentechniken zu erproben.